Vortrag am 20. Mai in Lauda bildet den Auftakt
Gemeinsame Kampagne für mehr Katzenschutz im Main-Tauber-Kreis
Ziel ist es, mehr Katzenhalterinnen und Katzenhalter zu bewegen, ihre Freigängerkatzen kastrieren zu lassen. Denn unkastrierte Hauskatzen vermehren sich häufig mit wildlebenden Katzen – oft unbemerkt. Die Folgen tragen vor allem die freilebenden Tiere: Krankheiten, Futtermangel und schwierige Lebensbedingungen führen zu großem Leid. Viele Katzenkinder sterben früh oder werden krank ins Tierheim gebracht.
Auch das Tierheim Bad Mergentheim stößt trotz erweiterter Kapazitäten regelmäßig an seine Grenzen. Aufnahmestopps im Katzenbereich zeigen, wie dringend gehandelt werden muss. Die Kastration ist ein einmaliger Eingriff, der langfristig Tierleid verhindert und sowohl freilebenden Katzen als auch den eigenen Haustieren zugutekommt.
Der offizielle Auftakt der Kampagne findet am 20. Mai 2026 um 18:30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Lauda (Marktplatz 1, 97922 Lauda-Königshofen) statt. Referentin ist Jasmin Paul, 2. Vorsitzende des Tierschutzvereins Bad Mergentheim und Verantwortliche für den Bereich Katzenschutz. Der Vortrag informiert über Hintergründe, Zusammenhänge und konkrete Handlungsmöglichkeiten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Parallel startet in allen beteiligten Kommunen die Aufklärungskampagne mit Informationsmaterialien sowie Beiträgen in Amtsblättern, auf Websites und in sozialen Medien.
Zudem stellt der Tierschutzverein das neue „Helfernetzwerk Katzenschutz“ vor. Ehrenamtliche sollen künftig beim tierschutzgerechten Einfangen, Kastrieren und Zurückbringen wildlebender Katzen unterstützen, um die unkontrollierte Vermehrung nachhaltig einzudämmen. Wer sich im Helfernetzwerk engagieren möchte, kann nach dem Vortrag mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen oder sich per E-Mail an jasmin.paul@tierheim-mergentheim.de wenden.
Grafik: Jennifer Conrad



