Sanierung der Tauber-Franken-Halle
Stadt investiert rund 120.000 Euro in moderne Infrastruktur
Damit die Halle den steigenden sicherheitstechnischen Anforderungen und den vielfältigen Nutzungsformen weiterhin gerecht wird, setzt die Stadt ihre schrittweise Sanierungsstrategie fort. Auch im Jahr 2025 wurden zahlreiche Arbeiten umgesetzt, die insgesamt rund 120.000 Euro kosteten.
Bereits zu Jahresbeginn begann ein zentraler Eingriff auf der Nordseite der Halle, wo die in die Jahre gekommenen Betontreppen komplett abgerissen wurden. Sie entsprachen weder baulich noch sicherheitstechnisch den heutigen Standards. Im Zuge dessen wurden dort neue Notausgangstüren installiert, die für eine verbesserte Evakuierung im Ernstfall sorgen. Auf der Südseite waren entsprechende Türen bereits im vergangenen Jahr erneuert worden.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Brandschutz: Im oberen Stock wurden alle relevanten Zugänge, zum Keller, zur Küche sowie zum Raum mit der neu eingerichteten Notsteuerungstechnik – mit modernen, zertifizierten Brandschutztüren ausgestattet. Damit ist die Tauber-Franken-Halle künftig besser gegen die Ausbreitung von Rauch und Feuer geschützt.
Parallel dazu wurden die neuen Fluchtwege angelegt und mit frischem Estrich versehen. Die endgültige Bodenbeschichtung ist für Anfang Januar 2026 vorgesehen und bildet den Abschluss dieses Bauabschnitts. Da die Halle stark frequentiert ist, mussten die Arbeiten zeitlich präzise abgestimmt werden. Während der Königshöfer Messe, dem Großereignis im Jahreskalender, fanden bewusst keinerlei Bautätigkeiten statt.
Auch im Innenbereich tat sich einiges: Der stark beanspruchte Tribünenboden wurde umfassend erneuert und saniert, um die Sicherheit und Stabilität dauerhaft zu gewährleisten. Zudem erhielt die Halle neue Hallenzugangstüren, die sowohl optisch als auch funktional eine deutliche Verbesserung darstellen. Nicht zuletzt wurden auch die Stromverteiler modernisiert, was den gesamten technischen Betrieb zuverlässiger und energieeffizienter macht.
Bei allen Maßnahmen wurde großer Wert darauf gelegt, die örtlichen Vereine und Veranstalter in ihrer Betätigung möglichst wenig einzuschränken. Die Stadt koordinierte die Bauabschnitte eng mit den Nutzungszeiten der Halle, sodass Sportbetrieb, Proben oder größere Veranstaltungen weitgehend störungsfrei stattfinden konnten. Gelobt wird zudem die verlässliche Zusammenarbeit mit regionalen Handwerksbetrieben, die einen reibungslosen Ablauf ermöglicht habe.
Bürgermeister Dr. Lukas Braun unterstreicht die Bedeutung der kontinuierlichen Investitionen: „Die Stadt verfolgt das Ziel, ihre Liegenschaften zu erhalten und an die aktuelle Anforderungen anzupassen. Die Tauber-Franken-Halle ist ein zentraler Ort für Sport, Kultur und Gemeinschaft – deshalb investieren wir Schritt für Schritt in ihre Zukunft.“
Doch die Sanierung ist noch längst nicht abgeschlossen. Weitere Maßnahmen wie eine schrittweise Modernisierung der Fenster sind bereits in Planung, werden jedoch – so betont das Rathaus – abhängig von den zukünftigen finanziellen Spielräumen umgesetzt.



