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Wandertreff, Kreativnachmittag und mehr

Bürgertreff Mehrgenerationenhaus nimmt regulären Betrieb wieder auf

Unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln nimmt der Bürgertreff Mehrgenerationenhaus Lauda-Königshofen ab sofort den regulären Betrieb wieder auf. Aus diesem frohen Anlass steht bei der „Teestunde" am Montag eine besondere Aktion auf dem Programm.

Es ist schon einige Wochen her, dass sich junge und ältere Mitbürger im Bürgertreff Mehrgenerationenhaus zu ihrer traditionellen „Teestunde“ versammeln konnten. Am Montag, 22. Juni ist es endlich wieder so weit: Um 14.30 Uhr lädt das Team der beliebten Einrichtung zu einer gemütlichen Wanderung in Kleingruppen zum Großen Flur ein. Wer mag, kann dort bei einer Partie Boule seine Geschicklichkeit versuchen. Bei leckeren Erfrischungen kommen die Teilnehmer miteinander ins Gespräch und verbringen eine schöne Zeit. Gisela Keck-Heirich, die Leiterin des Bürgertreffs in der Josef-Schmitt-Straße in Lauda, berichtet: „Der Verzicht auf die gemeinsamen Begegnungen war schade, aber aus Rücksicht auf die Gesundheit vor allem der älteren Teilnehmer erforderlich. Umso mehr freuen wir uns auf ein Wiedersehen am Montag und laden zu unserer etwas anderen Teestunde auch neue Gäste herzlich ein.“ Außer guter Laune und wandertauglichem Schuhwerk sei nichts mitzubringen. Bei schlechtem Wetter gibt es unter Einhaltung der geltenden Regeln Kaffee und Kuchen im Bürgertreff Mehrgenerationenhaus.

Wird die Aktion gelingen?

Neuigkeiten gibt es indes auch zur Aktion „Friedensteppich“ unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Lukas Braun. Vor wenigen Wochen wurde dazu aufgerufen, 50 x 50 cm große Stoffteile zu entwerfen, die sich auf kreative Weise mit dem Thema Frieden befassen.

Seitdem sind bereits 30 kleine Teppiche entstanden, die seit nach Ansicht von Gisela Keck-Heirich und Fabian Schwab allesamt sehen lassen können. Dabei wurde gestickt, genäht, gemalt und gesprüht. Zitate finden sich auf den Teppichen genauso wie bunte Muster mit Friedenstauben, dem „Peace“-Symbol als Zeichen der Friedensbewegung, aber auch bunte Kinderhände zieren so manchen Teppich, sodass eine große Bandbreite an Motiven entstanden ist. Doch weitere Unterstützung ist gefragt, denn die Organisatoren haben sich zum Ziel gesetzt, alle Einzelteppiche aneinanderzufügen, sodass ein großer Friedensteppich entsteht, der vom Mehrgenerationenhaus bis zur Friedenskirche reicht. „Dazu sind 750 einzelne Stoffteile erforderlich – es fehlen also noch gut 720 Teppiche“, merkte Gisela Keck-Heirich schmunzelnd an.

Bürger oder Vereine, die sich an der Aktion beteiligen möchten, können gerne vor Ort kostenlose Stoffe erhalten. Auch ein Kreativnachmittag, der sich aus Rücksicht auf Berufstätige bis in den Abend erstrecken soll, ist in Kürze geplant, sodass man sich gemeinsam kreativ ins Zeug legen kann.

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