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FRAGEN UND ANTWORTEN

Betrifft: Corona

Auf dieser Themenseite wird detailliert über den Coronavirus informiert.

Aktuelle Verordnung

Im Folgenden finden Sie die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO):

Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung sind stets aktuell auf der Seite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zu finden.

Unterstützung für Betriebe von Bund und Land

Information der CDU-Landesgruppe Baden-Württemberg im Deutschen Bundestag (Stand: 23.03.2020, 13.00 Uhr):

Ansprechpartner zum Coronavirus

  • Allgemeine Fragen zum Coronavirus: Hotline Landesgesundheitsamt, 0711 904-39555
  • Allgemeine Fragen zum Coronavirus: Hotline Bundesgesundheitsministerium, 030 346465100
  • Wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus: Hotline Bundeswirtschaftsministerium, 030 186151515
  • Informationen zum Thema Kurzarbeitergeld für Arbeitgeber: Bundesagentur für Arbeit, 0800 4 555520
  • Informationen zum Thema Kurzarbeitergeld für Arbeitnehmer: Bundesagentur für Arbeit, 0800 4 555500
  • Unterstützung bei Betriebsmittel-, Liquiditäts- und Überbrückungsfinanzierungen: Wirtschaftsförderung der L-Bank Baden-Württemberg, 0711 122-2345
  • Serviceauskunft zu KfW-Hilfsprogrammen: KfW-Bank, 0800 539 9001

Steuerliche Fragen

Die steuerlichen Liquiditätshilfen für Unternehmen sollen voraussichtlich ab Donnerstag, 19. März 2020, gelten. Die genauen Regelungen werden dann auf der Internetseite des BMF veröffentlicht. Dabei handelt es sich derzeit um folgende Maßnahmen:

  • Gewährung von Stundungen ohne strenge Anforderungen, Verzicht auf Verzinsung
  • Anpassungen von Vorauszahlungen unkompliziert und schnell
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge bis 31.12.2020, soweit unmittelbarer Zusammenhang Corona-Virus

Informationen hierzu finden Sie auf den Internetseiten des Bundesfinanzministeriums und des Landesfinanzministeriums:

Ansprechpartner bei allen steuerlichen Fragen sind die jeweiligen Finanzämter vor Ort.

Informationen aus Lauda-Königshofen

Die Seite wird fortlaufend aktualisiert. Es folgen zunächst Informationen des Ministeriums für Soziales und Integration.

Allgemeine Fragen & Antworten

Was ist das neuartige Coronavirus für ein Erreger?

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2), das genetisch eng mit dem SARS-Virus verwandt ist, kann eine Lungenkrankheit auslösen (Coronavirus Infectious Disease, COVID19). Wissenschaftler und Forscherinnen haben den Erreger offiziell als Sars-CoV-2 benannt, weil er dem Erreger des Schweren Akuten Atemwegssyndroms Sars ähnelt. CoV steht dabei für Coronavirus, der Name der Virusfamilie, deren Erreger Menschen und verschiedene Tiere infizieren können.


Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten.

Das neuartige Coronavirus verursacht in erster Linie respiratorische Erkrankungen (siehe „Welche Symptome werden durch Coronaviren ausgelöst?“). Es ist davon auszugehen, dass die Übertragung – wie bei anderen Coronaviren auch – primär über Sekrete des Respirationstraktes erfolgt (Tröpfcheninfektion und Schmierinfektion).

Die neuartigen Coronaviren wurden überdies in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob SARS-CoV-2 auch fäkal-oral verbreitet werden kann, ist indes noch nicht abschließend geklärt. Siehe auch „Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen“ und „In welchen Situationen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten respiratorischen Infektionen sinnvoll?“


Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt. Die Inkubationszeit ist die Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten der ersten Symptome. In Deutschland mussten Kontaktpersonen von Menschen mit bestätigter Infektion bislang für 14 Tage in Quarantäne.  


Welche Symptome werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst?

Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. Derzeit liegt der Anteil der Todesfälle an den labordiagnostisch bestätigten Erkrankungen bei etwa 2 Prozent; es ist jedoch wahrscheinlich, dass dieser Anteil tatsächlich geringer ist, weil sich die Daten auf hospitalisierte Patienten beziehen.


Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und NiesEtikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten. 
Video der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)


Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten respiratorischen Infektionen sinnvoll?

In der allgemeinen Bevölkerung sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. 

Wenn eine an einer akuten respiratorischen Infektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein; so wird das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, die beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz).


Besteht die Gefahr, sich über importierte Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) anzustecken?

Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten. Diese Einschätzung gilt auch nach der jüngsten Veröffentlichung zur Überlebensfähigkeit der bekannten Coronaviren durch Wissenschaftler der Universitäten Greifswald und Bochum: 

https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/aktuelles/detail/n/wie-lang-coronaviren-auf-flaechen-ueberleben-und-wie-man-sie-inaktiviert-6025

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0195670120300463?via%3Dihub


An wen soll ich mich wenden, wenn ich aus einem Gebiet einreise, in denen Fälle von COVID-19 vorkommen und wenn ich Symptome, wie Fieber, Husten oder Atemwegsbeschwerden habe?

Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Einreise aus einem dieser Gebiete Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln,

  • suchen Sie nach telefonischer Anmeldung unter Hinweis auf Ihre Reise einen Arzt auf,
  • vermeiden Sie unnötige Kontakte, - bleiben Sie zu Hause,
  • halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg; halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das Sie sofort entsorgen (Husten und Niesetiquette),
  • waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife, vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund (Händehygiene).

Wie wird auf das Coronavirus getestet?

Bislang wird mit Rachenabstrichen auf das Virus getestet. Einen solchen Test können inzwischen fast alle Labore vornehmen und dann an das zuständige Testlabor schicken.


Wie verhalte ich mich wenn ich aus einem Gebiet einreise, welche nach der Definition des RKI als Risikogebiet gelten und ich keine Symptome habe?

Als Risikogebiet gelten: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Wenn Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben, unabhängig von Symptomen, vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause.
Bei akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere mit oder ohne Fieber halten Sie sich an die oben genannten Verhaltenshinweise zur Händehygiene, Husten und Niesetiquette und suchen Sie nach telefonischer Anmeldung unter Hinweis auf Ihre Reise einen Arzt auf.


Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einer nachgewiesen infizierten Person hatte?

Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich - auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Ihr zuständiges Gesundheitsamt finden Sie hier: https://tools.rki.de/plztool/


Gibt es einen Impfstoff?

Derzeit noch nicht.


Wie werden Menschen in häuslicher Quarantäne versorgt (mit Lebensmitteln usw.)?

Bei den derzeit noch überschaubaren Quarantänefällen funktioniert die Versorgung über Angehörige, Freunde oder Nachbarschaftshilfe. Es besteht kein Grund für sog. Hamsterkäufe. Wer dennoch vorsorgen will, kann gemäß
den Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ganz allgemein für Notlagen einen Vorrat für zehn Tage zu Hause zu haben.


Wo erfährt man, ob eine Reise in ein betroffenes Land noch sicher ist?

Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt (AA) gegeben. Aktuelle Informationen zu der Sicherheitssituation in einzelnen betroffenen Ländern sind auf den Länderseiten des AA im Internet einzusehen.


Woher bekomme ich weitere Informationen?

Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart seit dem 4. Februar 2020 eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und
Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter derzeit täglich (auch am Wochenende) zwischen 9 und 18 Uhr telefonisch unter 0711/904-39555.


Informationen zum COVID-19-Geschehen in Italien

Mit Stand vom 24. Februar 2020 meldet Italien einen sprunghaften Anstieg der Fallzahlen von COVID-19 aus mehreren Regionen. Die meisten Fälle finden sich in Regionen in Norditalien (Lombardei, Emilia-Romagna, Venetien und Ligurien), wobei ein Cluster zusammenhängender Infektionsketten in der Lombardei sowie ein anderes in Venetien identifiziert wurde:

https://www.repubblica.it/cronaca/2020/02/22/news/coronavirus_in_italia_aggiornamento_ora_per_ora-249241616/

Reisende, die mit einer in Italien an COVID-19 erkrankten Personen einen persönlichen Kontakt hatten, sollten sich umgehend an ihr Gesundheitsamt wenden. Alle anderen Reisenden aus italienischen Regionen mit COVID-19-Erkrankungsfällen, die innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten nach telefonischer Anmeldung und unter Hinweis auf die Reise einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten diese Personen unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, beim Husten und Niesen Abstand halten oder sich wegdrehen und sich die Armbeuge oder ein Taschentuch, das sie sofort entsorgen, vor Mund und Nase halten. Auch die Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife zu waschen, ist zu empfehlen


Wie ist die Lage in Deutschland?

Das Robert Koch-Institut veröffentlicht regelmäßig Fallzahlen zum Coronavirus in den Bundesländern. Stand 8. März 2020, 15:00 Uhr, gibt es derzeit 902 bestätigte Fälle in Deutschland.

In Baden-Württemberg gibt es Stand 8. März 2020, 17:00 Uhr, derzeit 199 bestätigte Fälle.


Was machen die Gesundheitsbehörden?

Für den Infektionsschutz sind die Bundesländer zuständig. Die konkrete Umsetzung obliegt den Gesundheitsämtern vor Ort.

Wenn ihnen von Ärzten oder Laboren eine Infektion gemeldet wurde, leiten sie diese Information an das Landesgesundheitsamt weiter und entscheiden ferner in Abstimmung mit Gemeinde und Polizei, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Bund und Länder haben überdies sog. Pandemiepläne.


Fragen & Antworten zur Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen

Ab Dienstag, den 17. März, werden alle öffentlichen und privaten Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeeinrichtungen im Land bis einschließlich Ende der Osterferien geschlossen. Es folgt eine Information des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Welche Schulen und Kindertageseinrichtungen sind von der Schulschließung betroffen?

Die Schließung betrifft alle Schulen und Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg unabhängig davon, ob es sich solche in freier oder öffentlicher Trägerschaft handelt.


Wie werden die flächendeckenden Schließungen umgesetzt?

Von Dienstag, 17.3.2020, bis einschließlich Sonntag, 19.4.2020, (Ende der Osterferien) findet an den baden-württembergischen Schulen kein Unterricht sowie an den Kindertageseinrichtungen kein Betrieb statt. Schülerinnen und Schüler müssen in dieser Zeit dem Unterricht und jeglicher sonstigen Veranstaltung fernbleiben.


Warum werden Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen?

Die Lageentwicklung im Zusammenhang des neuartigen Coronavirus hat sich den vergangenen Tagen deutlich beschleunigt und zugespitzt; auch die Zahl der Infektionen steigt bundesweit weiter deutlich an.

Die getroffenen Maßnahmen dienen der Verlangsamung des Infektionsgeschehens und insbesondere dem Schutz von Menschen, die besonders gefährdet sind. Ziel der Schulschließung ist es, Kontakte an den Schulen, die zu Infektionen führen, für insgesamt fünf Wochen zu unterbinden. So soll erreicht werden, dass sich die Ausbreitung von COVID-19 verlangsamt.


Welche Regelung gilt für Sozialkontakte im außerschulischen Bereich?

Die Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen dient einer Eindämmung des Coronavirus. Alle Menschen in Baden-Württemberg sind aufgefordert, soziale Kontakte auch außerhalb der Schule auf ein Minimum zu reduzieren. Hier sind wir auf ein besonnenes und solidarisches Miteinander angewiesen.


Gilt die Schulschließung auch für Schulleitungen? Müssen Lehrkräfte weiterhin zur Schule kommen? Welche Folgen hat die allgemeine Aussetzung des Unterrichtsbetriebs für die Lehrkräfte und Schulleitungen?

Die Schulleiterinnen und Schulleiter sowie im Vertretungsfall ihre Stellvertreter sind an den Unterrichtstagen zu den üblichen Unterrichtszeiten an den Schulen erreichbar, um den Kontakt mit allen am Schulbetrieb Beteiligten sowie mit der Schulaufsicht gewährleisten zu können.

Die Lehrkräfte und die weiteren an der Schule tätigen Personen befinden sich grundsätzlich weiterhin im Dienst, der von zuhause zu verrichten ist, sofern in Absprache
bzw. auf Anordnung der Schulleitung keine anderweitigen Regelungen getroffen werden. Dies kann gelten zum Beispiel für Tätigkeiten wie

  • die Verteilung von Unterrichtsmaterial an die Schülerinnen und Schüler
  • die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere der Abschlussklassen, bei der Bearbeitung der Unterrichtsmaterialien und Prüfungsvorbereitung im Rahmen der üblichen Unterrichtszeiten
  • die Wahrnehmung administrativer Tätigkeiten
  • die Planung des Unterrichts für die Zeit nach den Osterferien
  • die Betreuung von Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Notfallbetreuung an der Schule.

Gilt die Dienstpflicht auch für Lehrkräfte, die selbst Kinder zu Hause betreuen müssen?

Für Lehrkräfte besteht weiterhin Dienstpflicht. Bei der Verteilung der Aufgaben sind die Schulleitungen jedoch gehalten darauf zu achten, dass die anfallenden außerunterrichtlichen Tätigkeiten unter Berücksichtigung der individuellen familiären Situation möglichst gleichmäßig auf alle Lehrkräfte verteilt werden. Dazu gehört auch die Rücksichtnahme auf die Lehrkräfte, die zuhause eigene Kinder aufgrund der Schulbez. Kitaschließung betreuen müssen.


Was ist mit Lehrerfortbildungen und dienstlichen Besprechungen?

Parallel zu der Schließung der Schulen werden auch alle Präsenzfortbildungen der Lehrkräftefortbildungen an den Außenstellen und Regionalstellen des ZSL ab dem 16. März bis zum 19. April 2020 abgesagt. Aktuell wird geprüft, ob die Veranstaltungen verlegt, alternative Formate angeboten oder Materialien bereitgestellt werden können. Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie ab dem 18. März 2020 unter lfb.kultus-bw.de. Auch von dienstlichen Besprechungen und schulinternen Lehrerfortbildungen ist bis auf weiteres abzusehen.


Dürfen Schüler in der Zeit der Schulschließung in den Urlaub fahren?

Allgemein gilt: Die Schulschließungen bedeuten keine Verlängerung der Osterferien. Ziel der Schulschließungen ist eine Eindämmung des Coronavirus. Reisen im In- und Ausland widerlaufen dieser Strategie, da sie neue Infektionen begünstigen können. Deshalb sind Schülerinnen und Schüler aufgefordert, Außenkontakte zu minimieren und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben.


Muss der entfallende Unterricht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden?

Nein, der entfallende Unterricht muss nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.


Erhalte ich das Geld für das Mittagessen zurück, wenn mein Kind wegen derSchulschließung nicht daran teilnehmen kann?

Da die Mittagsverpflegung nicht durch das Land, sondern durch die Kommunen als Schulträger organisiert wird, sind seitens des Kultusministeriums hierzu keine Aussagen möglich.


Wie sollen sich Schulen in Bezug auf geplante und längst bezahlte Klassenfahrten oder Schüleraustausche verhalten?

Von entsprechenden Reisen im In- und Ausland ist bis Ende des Schuljahres abzusehen. Die aufgrund der Schulschließungen verursachten Stornokosten werden grundsätzlich vom Land übernommen. Die im Schreiben des Ministeriums vom 3. März 2020 enthaltenen Ausführungen zum Kostenersatz für Reisen ins Ausland gelten nunmehr ebenfalls für Reisen im Inland. Von neuen Reisebuchungen für das laufende sowie für das kommende Schuljahr bist bis auf weiteres abzusehen.


Finden Schüler-, und Betriebspraktika während der Schulschließung statt?

Nein, auch Schüler-, und Betriebspraktika entfallen in der Zeit der Schulschließung.


Finden außerunterrichtliche Veranstaltungen statt?

Solange die Schulen geschlossen sind, finden auch keine außerunterrichtlichen Veranstaltungen (z. B. Boys‘ Day und Girls‘ Day) statt.


Sind die Schulpsychologischen Beratungsstellen weiterhin erreichbar?

Während der landesweiten Schulschließung können die Schulpsychologischen Beratungsstellen weiterhin per Telefon oder E-Mail kontaktiert werden. Sind im Kontext einer Beratung ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler bzw. eine Testdiagnostik an der Schulpsychologischen Beratungsstelle angezeigt, so wird dies nach den Osterferien ermöglicht.


Finden während der Schulschließung Abschlussprüfungen statt?

Prüfungen, die in den Zeitraum der Schließung fallen, werden auf die Zeit nach den Osterferien verschoben (Beginnend ab Montag, den 16. März, finden keine Prüfun-gen an den Schulen statt). Dies gilt für die bislang auf 2. April terminierten Deutsch-prüfungen an den Beruflichen Gymnasien und an den Berufsoberschulen ebenso wie für einzelne Prüfungen des fachpraktischen Abiturs. Zum neuen Zeitplan für diese verschobenen Prüfungen werden die Schulen in der kommenden Woche weitere Informationen von uns erhalten.


Finden die Abschlussprüfungen nach den Osterferien wie geplant statt?

Ja, alle ab 21. April terminierten Abschlussprüfungen finden planmäßig statt.


Wie können sich Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen auf ihre Prüfungen vorbereiten?

Schülerinnen und Schüler, die sich auf Abschluss- oder Abiturprüfungen vorbereiten, werden bei der Bearbeitung von Unterrichtsmaterialien von ihren Lehrkräften weiter unterstützt, möglich sind hier alle Kommunikationswege, analog und digital. Unter anderem können hierfür auch digitale Hilfsmittel herangezogen werden, um ortsunabhängig kommunizieren, lernen und arbeiten zu können. Die Schulen sind gehalten, zu prüfen, welche digitalen Möglichkeiten für ihre Schule geeignet sind. Es ist sinn-voll, wenn Schulen in der aktuellen Situation zusätzliche digitale Angebote nutzen, die nun aufgrund der Schulschließung eine von zuhause aus nutzbare Lernumgebung zur Verfügung stellen (z.B. cloudgestützte Office-Produkte, auch Microsoft Office 365, oder datenschutzfreundliche Messenger-Dienste). Über den jeweiligen Einsatz können die Schulen selbst entscheiden.


Müssen Schülerinnen und Schüler trotz des Unterrichtsausfalls an den Prüfungen teilnehmen?

Ja, es gelten die normalen Bestimmungen zur Teilnahme an den Abschlussprüfungen. Das Kultusministerium und die Schulen werden darauf achten, dass alle Schülerinnen und Schüler an allen Schularten faire Bedingungen erhalten und niemand durch die jetzige Situation benachteiligt wird.


Wann findet das Deutsch-Abitur an Beruflichen Gymnasien und Berufsoberschulen statt?

Beginnend ab Montag, den 16. März, finden keine Prüfungen an den Schulen statt. Dies gilt für die bislang auf 2. April terminierten Deutschprüfungen an den Beruflichen Gymnasien und an den Berufsoberschulen (siehe auch „Zentrale Prüfungen“).


Müssen Auszubildende weiter in ihren Ausbildungsbetrieb, wenn die Berufsschule geschlossen hat?

Dies entscheidet der jeweilige Arbeitgeber. Für den Fall, dass den Berufsschülerinnen und -schülern ersatzweise Lernaufgaben in digitaler oder anderer Form zur Ver-fügung gestellt werden, bittet das Kultusministerium die Ausbildungsbetriebe, ihren Auszubildenden erforderliche Zeitfenster zur Verfügung zu stellen.


Wie werden die Ausbildungsbetriebe und Berufsschülerinnen und Berufsschüler informiert?

Die Ausbildungsbetriebe werden von den Berufsschulen zeitnah über die von der Schule vorgesehenen Regelungen für die Zeit der Schulschließung informiert. Diese geben die Informationen an die Berufsschülerinnen und Berufsschüler weiter.


Informationen zur Notfallbetreuung

Für welche Schüler und Kitakinder wird ein Betreuungsangebot eingerichtet?

Eine Notfallbetreuung an den Schulen und Kindertageseinrichtungen wird für Schülerinnen und Schüler an Grundschulen und der Klassenstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen und den entsprechenden Förderschulen sowie für Kindergartenkinder eingerichtet, deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigte im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeiten. (Besonderheiten für SBBZ noch zu regeln)

Grundvoraussetzung ist dabei, dass beide Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind.


Welche Bereiche zählen zur kritischen Infrastruktur?

Zur kritischen Infrastruktur zählen insbesondere

  • die in den §§ 2 bis 8 der BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisV) bestimmten Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr,
  • die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste, auch soweit sie über die Bestimmung des Sektors Gesundheit in § 6 BSI-KritisV hinausgeht,
  • Regierung und Verwaltung, Parlament, Justizeinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge, soweit Beschäftigte von ihrem Dienstherrn unabkömmlich gestellt werden,
  • Notfall- /Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz und
  • Rundfunk und Presse.

Wie viele Stunden täglich umfasst die Notfallbetreuung?

Die Notfallbetreuung an den Schulen erstreckt sich auf den Zeitraum des Schulbe-triebs sowie einer ggf. ergänzenden Nachmittagsbetreuung Die Einteilung der Kin-der und des beaufsichtigenden Personals obliegt der Schulleitung.

Die Gemeinden werden gebeten, zusammen mit den Trägern der Kindertageseinrichtungen die Notfallbetreuung für Kitakinder und Kinder der Kindertagespflege nach gleichen Grundsätzen vor Ort zu gewährleisten.


Wer organisiert vor Ort die Notfallbetreuung?

Die Einteilung der Kinder und des beaufsichtigenden Personals obliegt der Schullei-tung. Dabei ist zu beachten, dass Lehrkräfte, die über 60 Jahre alt sind oder relevan-te Vorerkrankungen haben, sowie schwangere Lehrkräfte nicht eingesetzt werden.


Können auch die Großeltern die Betreuung während der Zeit der Schul- und Kitaschließung übernehmen?

Nein, Großeltern sollten die Betreuung ihrer Enkelkinder in der jetzigen Situation nicht übernehmen, da ältere Personen nach allen vorliegenden Erkenntnissen eine besonders gefährdete Personengruppe darstellen.


Gibt es Besonderheiten der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren?

Wie melde ich mein Kind für die Notfallbetreuung in Schulen oder Kindergärten an?

Die Erziehungsberechtigten, deren Kinder einen Kindergarten besuchen und Bedarf haben, füllen bitte das untenstehende Anmeldeformular aus und senden dieses an die Stadtverwaltung Lauda-Königshofen, Sachgebiet 1.1 zurück.


Erziehungsberechtigte, die Bedarf an der Betreuung ihrer Schulkinder (bis zur 6. Klasse) haben, melden sich bitte im jeweiligen Schulsekretariat.


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