Stadtteile

Beckstein, 1298 erstmals als „Begestein“ beurkundet, zählte bis 1803 lange zum Bistum Würzburg. Die Gemeinde ist ein für seine Schönheit landesweit mehrfach ausgezeichneter Winzer- und Erholungsort.

Deubach, als „Thibach“ 1252 erstmals dokumentiert, unterstand von 1255 bis 1809 dem Deutschorden Mergentheim, kam dann zum Königreich Württemberg und blieb württembergische Enklave bis 1972. Die einwohnermäßig kleinste Gemeinde im Stadtgebiet ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt.

Gerlachsheim
, erstmals 1209 als „Gerlagesheim“ beurkundet, gehörte ab 1319 der Abtei Gerlachsheim, die ihrerseits dem Würzburger Bischof unterstand. 1803 kam der Ort zum Fürstentum Krautheim, 1806 zu Baden. Der durch den Weinbau geprägte Ort an der Mündung des Grünbachs in die Tauber beherbergt viele Fachwerkhäuser, Bildstöcke und die prächtige Heilig-Kreuz-Barockkirche.

Heckfeld
, als „Hetinvelt“ 1214 erstmals dokumentiert, gehörte bis 1803 zur Herrschaft Lauda. Der flächenmäßig größte Ort im Stadtgebiet hat sich seinen ländlichen Charakter bis heute bewahrt und ist für Wanderer ein attraktives Erholungsgebiet.

Marbach
, 1245 erstmals als „Marchpach“ beurkundet, gehörte bis 1803 zur Herrschaft Lauda. Der flächenmäßig kleinste Ort im Stadtgebiet ist als alter Winzerort für edlen Wein und gepflegte Gastronomie bekannt.

Messelhausen
, als „Messelhusen“ 1378 erstmals dokumentiert, unterstand bis 1803 den Herren Zobel von Giebelstadt, wurde 1803 und 1806 bayrisch besetzt, bevor es doch auch badisch wurde. Zur Gemeinde zählen noch die Siedlungen Hofstetten, Marstadt - mit dem beliebten Marstädter See - und Sailtheim.

Oberbalbach
, erstmals 1219 als „Ballenbach“ beurkundet, gehörte jahrhundertelang mehreren Herrschaften zugleich, bevor es 1810 endgültig badisch wurde. Der Ort am Oberlauf des Balbachs grenzt an das fränkische Bayern.

Oberlauda
, als „Oberluden“ erstmals 1343 dokumentiert, gehörte bis 1803 zur Herrschaft Lauda, und ist heute auch mit Lauda zusammengebaut. Eine Sehenswürdigkeit ist das größte oberschlächtige Mühlrad Süddeutschlands.

Sachsenflur, 1230 erstmals als „Sahsenfluhr“ beurkundet, gehörte bis 1803 der Kurpfalz und mehreren Adels- und Bürgergeschlechtern. Schmuckstück der Ortschaft an der Umpfer ist das historische Schlösschen.

Unterbalbach
, als „Ballenbach“ 1219 erstmals beurkundet, gehörte bis 1809 größtenteils dem Deutschorden Mergentheim, wurde ab 1810 endgültig badisch. Die Gemeinde an der Mündung des Balbachs in die Tauber beherbergt einen über 400 Jahre alten Judenfriedhof.

 

Ihr Ansprechpartner

Jürgen Umminger

Leiter Fachbereich 3 (Öffentliche Sicherheit, Standesamt, Tourismus, Kultur, Messen und Märkte)

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97922 Lauda-Königshofen
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Aufgaben:

Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Feuerwehr

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