MENÜ

Mobile Jugendarbeit: Ein Ort für Jugendliche

Neue Jugendarbeiterin Anna Ehrmann hat schon viele Ideen

Anna Ehrmann fühlt sich im Jugendtreff in der Maierstraße 1 in Lauda – einem offenen Angebot der Mobilen Jugendarbeit Lauda-Königshofen – schon so richtig heimisch. Vor wenigen Tagen hat die 27-jährige Sozialpädagogin die Nachfolge von Nadja Steigerwald angetreten, die sich ab sofort anderen Aufgaben innerhalb des Caritasverbands im Tauberkreis widmet.

Mit welchen neuen Ideen Anna Ehrmann die Jugendarbeit künftig bereichern möchte, hat sie im Gespräch verraten. „Mir ist es wichtig, Jugendlichen ein Mitspracherecht zu geben und sie bei der Planung neuer Aktionen von Beginn an miteinzubeziehen“, verrät Anna Ehrmann, die in ihrer Freizeit gerne Volleyball spielt und oft auf Inlinern im Taubertal unterwegs ist.  Bevor die Sozialpädagogin zur Mobilen Jugendarbeit kam, absolvierte sie den Studiengang „Soziale Arbeit“ an der Evangelischen Hochschule in Nürnberg und begleitete dann eine therapeutische Wohngruppe mit psychisch kranken Jugendlichen. Während dieser Zeit hat Anna Ehrmann erkannt, dass sie viel Spaß an der Arbeit mit Jugendlichen hat, weswegen sie unbedingt weiter mit dieser Altersgruppe arbeiten wollte. Denn Freizeitangebote und vielfältige Veranstaltungen durchzuführen – das liegt ihr einfach. Den direkten Draht zur jungen Generation will sie nun auch bei der Mobilen Jugendarbeit halten und stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Jugendlichen haben. Denn Anna Ehrmann versteht sich auch als Ansprechpartnerin bei Sorgen und Problemen, beispielsweise im Freundeskreis und in der Familie. Wenn irgendwo der Schuh drückt, hört sie zu und stellt im Bedarfsfall den Kontakt zu weiteren Hilfsangeboten her. Ja, sie ist eine Streetworkerin, die gezielt auf Jugendliche zugeht, etwa auf dem Schulhof oder in der Pause rund ums Schulzentrum.

Ein Ort nur für junge Leute

Da sich Anna Ehrmann mit ihrer Vorgängerin Nadja Steigerwald bestens versteht, wurde ihr die Einarbeitung massiv erleichtert. „Nadja hat mir alles erklärt und mich den Netzwerkpartnern vorgestellt, sodass ich schon früh Kontakte knüpfen konnte. Sie begleitet am Anfang noch das Ferienprogramm und die U18-Wahl mit, die sie beide federführend geplant hat.“ Dass Jugendliche in der Maierstraße 1 in Lauda einen Ort für sich haben, an dem sie sich häufig treffen können und der nach ihren Vorstellungen gestaltet wurde, freut die Sozialpädagogin besonders. „Mit dem Jugendtreff wurde ein Raum geschaffen, der nur für Jugendliche da ist und an dem sie willkommen sind. Es ist ein offenes Angebot, ohne jegliche Verpflichtung, der jedem Jugendlichen zugänglich ist. Wir heißen auch neue Gäste zum gemeinsamen Erzählen, Spielen oder Tischkickern herzlich willkommen.“ Dass die regelmäßige Öffnung des Jugendtreffs aufgrund der Corona-Beschränkungen im letzten Jahr nicht durchgängig möglich war, sei zwar schade gewesen – aber jetzt blicke man umso zuversichtlicher nach vorn, berichtet Anna Ehrmann.

Auch an neuen Ideen für 2021 und 2022 mangelt es nicht: „Für den Monat Oktober planen wir eine Bodengestaltung in Lauda gemeinsam mit dem Künstler Rudi Neugebauer. Jeder, der sich dafür interessiert, die Marienstraße zu verschönern, kann sich bei mir melden. Auch die Zusammenarbeit mit dem Bürgertreff Mehrgenerationenhaus ist schon geplant, es gibt die Idee zum Beispiel einen generationenübergreifenden Kochabend zu veranstalten. Man darf also gespannt sein, mit welchen Ideen Anna Ehrmann die Mobile Jugendarbeit weiterhin bereichert. Um auf dem Laufenden zu sein, kann man sich jederzeit per Telefon (0171 6247992), E-Mail (a.ehrmann@caritas-tbb.de) oder die sozialen Netzwerke Instagram (www.instagram.com/mobile.jugendarbeit.lk) und Facebook (www.facebook.com/MobileJugendarbeitLK) mit ihr verbinden.

×

Newsletter

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden mit dem Newsletter der Stadt Lauda-Königshofen!

Newsletter abonnieren

Top